„Man darf keinen Hass gegen ein Volk spüren, nur weil sich ein paar falsch benommen haben.“

Dies ist ein Zitat von einer, deren Familie und beinahe auch sie selbst, von denen, welche sie als „ein paar die sich falsch benommen haben“ bezeichnet, im 3. Reich in Deutschland getötet wurde. Betty Bausch-Pollak berichtete in dieser Woche in der UNESCO-Schule Kamp-Lintfort  aus ihrem Überleben zur Zeit des Holocaust. Die heute 94jährige war 16 Jahre alt, als sie das erste Mal Hitlers Stimme im Radio hörte. Er beschuldigte darin die Juden, an jeglichem Unglück in der Weltgeschichte Schuld zu sein. Als Niederländerin gelang es Betty Bausch-Pollak unterzutauchen und letztendlich zu überleben. Die Schülerinnen und Schüler der Kamp-Lintforter Gesamtschule waren tief beeindruckt und berichten über den Vortrag auf der Website der Schule :

www.unesco-schule-kamp-lintfort.de/index.php/neuigkeiten/253-zeitzeugin-betty-bausch-polak-zu-besuch-in-der-unesco-schule

Gerade vor den Ereignissen der letzten Nacht in Paris möchten wir diese Weisheit von ihr allen noch einmal an’s Herz legen: „Man darf keinen Hass gegen ein Volk spüren, nur weil sich ein paar falsch benommen haben.“buch_polak_schweigen

Leider ist ihre Biographie „Bewegtes Schweigen“ als Buch nicht mehr lieferbar. Es kann wohl über die Fernleihe bestellt werden:  Betty Bausch-Polak: Bewegtes Schweigen. ISBN978-3-932289-17-0

 

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Über Mediathek Kamp-Lintfort

Eröffnung am 04.03.2017
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